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Fortbildungen

Für interessierte Institutionen und Vernetzungspartner*innen bieten wir Fortbildungen zur Beratungsarbeit und verschiedenen Aspekten der Gewaltproblematik an, z.B. für Jobcenter, Jugendamt, KiTas, Erzieher*innen, sozialpädagogische Familienhelfer*innen, Lehrkräfte und Schulleitung, Verwaltungskräfte u.v.m.

Zukunft ohne Gewalt - Gewaltprävention und Gewaltschutz in der Arbeit mit geflüchteten Frauen und Mädchen
Bildungsangebot für Multiplikator*innen (Fortbildung für Haupt- und Ehrenamtliche)

Fortbildungsangebot Zukunft ohne Gewalt

Die Fortbildung dauert insgesamt einen Tag und nicht mehrere Tage; es wird also die gleiche Fortbildung - nur zu unterschiedlichen Terminen - angeboten. Es können sich sowohl Gruppen als auch Einzelpersonen anmelden.

Presseartikel: Gewalt und Flüchtlingsarbeit - Fachkräfte erfahren, wie sie besser mit traumatisierten Frauen umgehen können (Anzeiger Lehrte / Sehnde der HAZ vom 06.02.2017)

Die Grundidee ist, Personalkräfte für die Schutzbedürftigkeit von Frauen und Mädchen in Flüchtlingsunterkünften zu sensibilisieren.

Aus unserer Beratungspraxis wissen wir, dass sich Betroffene den Traumata nach gewaltvollen Übergriffen während der Flucht oder in Flüchtlingsunterkünften oft erst viele Jahre später stellen. So beraten wir z.B. auch Frauen, die als junge Mädchen auf der Flucht aus Krisengebieten sexuellen Missbrauch in einer Flüchtlingseinrichtung erlebt haben. Wir sind besorgt, dass sich angesichts der aktuellen Fluchtsituation so etwas wiederholen könnte. Daher wollen wir als Frauenberatungsstellen eine Fachfortbildung zum Umgang mit dem Thema Gewalt an geflüchtete Frauen und Mädchen als Präventionsmaßnahme anbieten.

Zielgruppen

Zielgruppen sind: Personalfachkräfte wie Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen sowie Dolmetscher*innen und ehrenamtliche Helfer*innen, die mit dem Thema Gewalt gegen geflüchtete Frauen und Mädchen konfrontiert und in der Region Hannover tätig sind.

Angesprochen werden Mitarbeiter*innen in Gemeinschaftsunterkünften der verschiedenen Träger im Umland der Region Hannover. Erste Kontakte und Angebote sind für Langenhangen mit umliegenden Gemeinden und für Laatzen, Hemmingen, Pattensen vorgesehen.

Maßnahmen

Mit den folgenden Themen bzw. Fragen werden wir in der Fortbildung arbeiten:

  • Was verstehe ich unter Gewalt?
  • Das Spektrum der Formen von Gewalt
  • Das Gewaltschutzgesetzt: Maßnahmen und Möglichkeiten auch in Unterkünften
  • Wie erkenne ich, dass eine Frau Gewalt erlebt/ erlebt hat?
  • Wie spreche ich die Frau an?
  • Was muss ich dabei berücksichtigen?
  • Angesprochen werden darüber hinaus Inhalte wie Menschenrechte und transkulturelle Aspekte.
  • Ergänzend soll die besondere Situation geflüchteter im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Zwangsprostitution, lesbischer/schwuler Identität, Transsexualität, Intersexualität und der von Kindern thematisiert werden.
  • Welche Unterstützungsangebote gibt es für von Gewalt betroffene Frauen und die o.g. Gruppen in der Region Hannover?
  • Gewaltpräventive Faktoren hinsichtlich der räumlichen Voraussetzungen. 
  • Wie handhabe ich eigene Ohnmachtsgefühle? Beispiel: Viele Menschen wollen helfen, doch mit der Zeit stoßen sie vielleicht an ihren Grenzen. Wie konnte das passieren? Betroffene öffnen sich mit der Zeit, haben Vertrauen und erzählen von ihren Lebensgeschichten. Helfer*innen nehmen das wahr, fühlen mit und nehmen unbewusst die zahlreichen Geschichten mit nach Hause. Das ist belastbar! Wie kann ich mich als Helfer*in abgrenzen?

Die Fortbildung wird finanziert durch die Region Hannover. Daher wird für Teilnehmer*innen keine Teilnahmegebühr erhoben.

PDF-Dokument Informationsfolder "Zukunft ohne Gewalt"

Bitte melden Sie sich bei Interesse an einer Fortbildung bei der Ansprechpartnerin Antoaneta Slavova unter Kontakt.